28.10.2016

Das Feuer, das in Startups brennt – Interview mit Felix Thönnessen (Die Höhle der Löwen)

Wenn sich die Kandidaten bei der Startup-Show „Die Höhle der Löwen“ dem kritischen Urteil der Jury (Ralf Dümmel, Carsten Maschmeyer, Jochen Schweizer, Frank Thelen und Judith Williams) stellen, dann haben sie für ihren Pitch nur wenige Minuten Zeit. Da muss alles sitzen – trotz feuchter Hände vor lauter Aufregung!


Frank Thönnessen ist Startup-Coach und selbst auch Investor

Frank Thönnessen, Startup-Coach aus Düsseldorf, hat im Hintergrund bereits intensiv mit den Jungunternehmern und -innen gearbeitet, bevor sie vor die Jury treten. Er leitet eine Unternehmensberatung in Düsseldorf – und zwar eine ziemlich nette, wie er auf seiner Homepage verlauten lässt.

Vom Ideen- und Businessplan-Check über Marketing-Aspekte bis zum Präsentationstraining – Felix Thönnessen weiß viel darüber, wo Startups ihre Stärken haben und wo oft noch Luft nach oben ist.  

Auf der Messe Retail World, die parallel zum Deutschen Handelskongress in Berlin stattfindet, hält Felix Thönnessen eine Keynote über den Startup-Spirit - und wie etablierte Unternehmen Startups als Innovationsmotor nutzen können.

Vorab sprachen wir mit ihm über die Veränderungen, die die deutsche Startup-Szene in den letzten Jahren erlebt hat, und warum man sich seine Keynote nicht entgehen lassen sollte.

„Die Höhle der Löwen“ trägt zu einem Hype rund um Startups bei, wie wir ihn in Deutschland so noch nicht gesehen haben. Wie hat sich die Startup-Szene in Deutschland aus Ihrer Sicht entwickelt?

Felix Thönnessen: „Die Startup-Szene entwickelt sich, aber dennoch langsam. Es liegt teilweise eben in unserer Mentalität - ohne das zu kritisieren - auf Sicherheit zu setzen und diese Sicherheit bietet eine Existenzgründung nur selten zu Beginn.

Dennoch müssen die Rahmenbedingungen erst einmal wachsen, um dauerhaft von einem Startup Boom zu sprechen.“

Was macht die Startup-Kultur Ihrer Meinung nach aus?

Felix Thönnessen: „Ein „Startupler“ strebt nach der Verwirklichung seiner eigenen Träume und Antriebe. Ein Startup ist im Idealfall innovativ und ist Motor für den Innovationscharakter einer ganzen Wirtschaft.


Gründer halten sich eher weniger an Normen und müssen abseits der bekannten Wege denken, das führt zu ungewöhnlichen Lösungen, die oft Grundlage für Innovationen sind.“

Was können etablierte Unternehmen davon lernen? Wie kann man die vielbeschworene Fehlerkultur im Unternehmen etablieren und mutiger werden?

Felix Thönnessen: „Oft sind die Entscheidungen in etablierten Unternehmen ja auch mit einem höheren Risiko verbunden. Man sollte dies also nicht gleich verurteilen. Dennoch würde ich mir hier wünschen, neuen Themen gegenüber offener zu sein oder eben auch den direkten Austausch mit Startups zu suchen.

Das Feuer, das in vielen Gründern brennt, können auch etablierte Unternehmen nutzen.“

Sie sind in verschiedene Programmpunkte des Deutschen Handelskongresses in Berlin involviert. Warum sollten sich die Besucher das nicht entgehen lassen?

Felix Thönnessen: „Der Handelskongress geht einen innovativen Weg und widmet sich explizit dem Thema Startups. Allein das ist schon einen Besuch wert. Innovative Retail Ansätze von Startups und kreativen Gründern haben auch schon in der Vergangenheit zu disruptiven Technologien geführt.

Wer als Player im Retail Bereich auch in der Zukunft eine Rolle spielen will, sollte sich das Event also nicht entgehen lassen.“

Den spannenden Vortrag von Felix Thönnessen können Sie auf der Speakers Corner der Messe Retail World verfolgen. Das Messeticket erhalten Sie für nur 25 EUR inkl. MwSt. unter diesem Link.

Deutscher Handelkongress 2016

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